Strahlentherapie gutartiger Erkrankungen

Schon seit den Anfängen des vorigen Jahrhunderts ist bekannt, dass kleine Mengen Röntgenstrahlen einen entzündungshemmenden Effekt ausüben.strahlentherapie-gutartiger

In zunehmendem Maße werden deshalb gegenwärtig wieder Erkrankungen, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen, mit solchen kleinen Mengen Röntgenstrahlen behandelt.

Die Strahlung dringt in das Gewebe ein, aktiviert die körpereigene Entzündungsbekämpfung und führt so zur Rückbildung der Schmerzen.

Diese Methode ist in der Regel sehr wirksam bei Verschleißerkrankungen der Knie-, Schulter-Hüft-, Ellenbogen-, und Handgelenke, dem Tennis-Ellenbogen und dem Fersensporn und vielen anderen entzündlichen Leiden. Dies gilt auch zur Verhinderung von Verkalkungen oder dem Morbus Dupuytren.

Für diese Therapie stehen zwei spezielle Röntgengeräte zur Verfügung, die mit Mikroprozessortechnik ausgerüstet sind und den strengen Anforderungen an Sicherheitstechnik und Strahlenschutz genügen.

P1050430 Alle Filter und Bestrahlungstuben sind sicherheitskodiert, alle wichtigen Strahlungsparameter werden automatisch angezeigt, eine Abweichung von der Norm führt zu einem sofortigen Bestrahlungsabbruch.

Zur Behandlung legt der Arzt die Bestrahlungsfelder genau fest, die von der Assistentin mit einem Bild dokumentiert und dann zu jeder Sitzung eingestellt werden. In der Regel werden sechs Bestrahlungen mit zwei bis dreitägigem Abstand vorgenommen. Bei unvollständigem Erfolg können weitere Serien angeschlossen werden.