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Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs
Die sogenannte intraoperative Strahlentherapie ist eine Brust- und gewebeschonende Bestrahlung für Frauen mit Brustkrebs bereits während der OP. Sie erlaubt es den Ärzten, das umliegende Gewebe des Tumors, das Tumorbett, unmittelbar nach der Krebs-Entfernung noch während der Operation zu bestrahlen: Hierzu wird ein variabler Strahlenkopf direkt in die Operationshöhle eingebracht. Die hoch dosierte Strahlung gelangt zielgenau in das Risikogebiet. Das umliegende Gewebe wird durch den steilen Dosisabfall geschont.
Seit 2007 werden, in Kooperation mit dem Chefarzt der Gynäkologie Dr. med. Tilmann Lantzsch im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara etwa 60 Frauen jährlich erfolgreich behandelt. Durch diese intraoperative Bestrahlung, die jedoch nicht für alle Patientinnen geeignet ist, können die Rückfallrate in der Brust selbst und damit auch die gesamte Heilungsrate verbessert werden.