Sollten Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns bitte an – oder schreiben Sie eine E-Mail über das Kontaktfeld. Wir sind gerne für Sie da!

Ihr Behandlungsablauf von der Aufnahme bis zum Abschlussgespräch – so gehen wir vor

Nach ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns einen kurzfristigen Termin zur ersten Vorstellung. Für dieses Erstgespräch benötigen Sie:

  • Gültigen Überweisungsschein und Chipkarte
  • Arztbrief mit bisherigem Krankheitsverlauf, histologischem Befund
  • Genaue Angaben zur Tumorlokalisation oder entsprechende Befundbeschreibungen

Nach der Aufnahme an der Anmeldung erfolgt das Arztgespräch: Jede, von uns exakt geplante Behandlung beginnt mit der Erfragung der Anamnese. Daran schließt sich ein Aufklärungsgespräch an, bei dem der Arzt die Behandlungsmöglichkeiten, den Behandlungsablauf der Strahlentherapie sowie die Therapierisiken einer Strahlenbehandlung darlegt.
Im Anschluss an diese Aufklärung erteilen Sie mit Ihrer Unterschrift auf der Einwilligungserklärung Ihr Einverständnis zur Durchführung der Therapie.

Die Vorbereitung:

Danach wird zur Vorbereitung der Strahlenbehandlung die sogenannte Herdlokalisation durchgeführt. Sie beginnt mit der exakten Lagerung und ggf. der Auswahl von speziellen Lagerungshilfen. In einem zweiten Schritt werden mittels Durchleuchtung und CT die Voraussetzungen für die exakte Bestrahlungsplanung geschaffen.

Im Computertomografen wird die Geometrie des Patienten und des zu bestrahlenden Bereichs aufgenommen. In diesen einzelnen Schichtbildern definiert der Facharzt exakt die Form und Größe des zu bestrahlenden Gebietes. Auf dieser Grundlage erstellt der Physiker mit Hilfe einer speziellen Computertechnik einen exakten dreidimensionalen Bestrahlungsplan, in dem die optimale Lage der Bestrahlungsfelder bei bestmöglicher Schonung der Risikoorgane durch individuelle Feldanpassung festgelegt ist.

Bei Ihrem zweiten Besuch in unserer Einrichtung erfolgt zunächst eine Qualitätskontrolle. Mittels virtueller Simulation oder am Therapiesimulator wird geprüft ob der physikalische Bestrahlungsplan die medizinischen Vorgaben erfüllt und exakt eingestellt wird: Ziel jeder Bestrahlungsplanung ist es, den Krankheitsherd genau und vollständig zu erfassen und das umliegende gesunde Gewebe sowie lebenswichtige Organe zu schonen.

Die Bestrahlung:

Für Ihre tägliche Bestrahlung erhalten Sie eine Reihe von Terminen – meist über einen Zeitraum von 6-10 Wochen je nach Behandlungsvariante. Das Bestellsystem ist durchdacht und sehr gut organisiert. Normalerweise treten keine nennenswerten Wartezeiten auf. Während der Bestrahlung fertigen wir regelmäßig Kontrollbilder, welche ständig wieder überprüft werden. Alle Vorgänge werden dokumentiert und bei Bedarf sofort optimiert. Je nach Diagnose und parallel stattfindenden Behandlungen kontrollieren wir regelmäßig Ihr Blutbild und die übrigen Laborparameter.

Probleme jeder Art können an der Rezeption oder der MTRA mitgeteilt werden. Sie leiten dann umgehend eine Vorstellung bei Ihrem Strahlentherapeuten ein.

Patienten, welche eine Anschlussheilbehandlung wahrnehmen möchten, sollten den Kurantrag etwa drei Wochen vor Ende der Bestrahlung abgeben.

Den Abschluss der strahlentherapeutischen Behandlung bildet das Abschlussgespräch mit Ihrem Arzt. Es wird der Behandlungsverlauf ausgewertet und die Organisation der Nachsorge festgelegt. Besonderen Wert dabei auf die Erfassung der Therapienebenwirkungen gelegt. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass Sie sich auch im weiteren Verlauf bei auftretenden Nebenwirkungen umgehend wieder vorstellen.